nach langer Zeit und viel beruflichem Stress nun die Fortsetzung.
Hier waren sie also, die viel beschriebenen und berüchtigten Schmetterlinge im Bauch. Ich hatte es geschafft, die Frau, deren ich komplett verfallen war, für mich zu interessieren - nein viel mehr - für mich zu haben. Natürlich konnte ich meine Freude nicht verbergen und rief am nächsten Tag W. an und fragte mal so scheinheilig nach, was denn heute am Programm stehen würde. Er war komplett irritiert, denn normalerweise trafen wir uns nur einmal pro Woche zu ausgehen. "Wir haben uns doch erst gestern die Nacht um die Ohren geschalgen", kam es aus dem Telefonhörer, "so kenne ich dich doch nicht, ist gestern noch etwas vorgefallen?" Ich schiederte W. Einzelheiten von der Heimfahrt und vom anschließenden Rumgetue. "Naja, wenn das so ist, müssen wir natürlich deinen Abschied vom Singledasein heute begießen!" Wir verabredeten uns wieder bei ihm und er wird sich darum kümmern, dass Manuela selbstverständlich wieder mit von der Partie ist. Es wurde für mcih ein langer Nachmittag. Ich konnte es kaum mehr erwarten, in meinen Wagen zu steigen und die Stunde Fahrt in angriff zu nehmen. Ich wollte endlich wieder "meine" Manuela sehen. Am frühen Abend stand ich dann überpünktlich vor W.´s Tür und merkte gar nicht, dass ich eine Stunde zu früh da war (Liebe macht blind). W.´s bat mich ins Haus und wir unterhielten uns ausführlich über das Gewesene. Seine Freundin war in dieser Situation die energischere Person, die versucht hat, Einzelheiten aus mir heraus zu quetschen. Alles wollte ich natürlich dann auch nicht preisgeben, denn ich wollte sicherlich nicht die frisch gewonnene Liebe gleich zu Beginn zerstören. Die Zeit verging und plötzlich stand Manuela im Raum. Ich war fasziniert. "Wird sie von Mal zu Mal schöner", dachte ich bei mir. Sie hatte (und dieses Bild habe ich heute noch oft vor Augen) einen schwarzen Minirock an, dazu eine weiße Bluse und darüber eine Jeansjacke. Die obligatorischen Pumps im schwarzen Lackdesign taten sein Übriges zum Erscheinungsbild. Sie war einfach ein Traum. Ich sprang aus dem Sessel und begrüßte meine neue Errungenschaft mit einem kleinen Kuss. Es war also nun Zeit, dass wir den Abend beginnen lassen konnten. W. wollte, dass wir heute nur mit einem Wagen wegfahren und so ergab es sich, dass Manuela und ich am Rücksitz seines Wagens Platz nahmen. Die kurze Fahrt in die nahegelegene Disco, kam mir wie im Flug vor. Die Zeit verronn ohne es zu merken. Wir knutschten ungeniert am Rücksitz herum - warum sollten wir uns nun auch verstecken? Die ganze Welt kann es nun wissen, dass wir ein Paar sind. Das verfliegen der Zeit war auch im Lokal gegenwärtig. Es war einfach wie ein Kuss und schon sind 5 Stunden vergangen. W. und seine Freundin müssen sich wohl schon voll gelangweilt haben, nachdem Manuela und ich den Abend fast nur mit knutschen verbracht haben. So gegen 4 Uhr früh haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. W. fragte noch, ob er Manuela gleich vor ihrem Elternhaus absetzen sollte, was sie zum Glück abgelehnt hat. Von W.´s Wohnung wollte sie dann zu Fuß nach Hause gehen. Es seien ja nur ein paar Minuten und das geht zu Fuß ganz leicht. Naja, nicht mit mir! Ich bot ihr an, das ich sie die paar Meter doch mitnehmen könnte, noch dazu, da es eh meine Richtung war. Wir fuhren also dann die Minute zu ihrem Elternhaus und ich parkte den Wagen entlang der Straße ein. Nun kam also Teil 2 des heutigen Abends. Wir fielen knutschend über uns her und ertasteten unsere Körper. NAtürlich alles noch im "Erlaubten". Kein Überrumpeln, einfach nur das Ganze auf uns zukommen lassen. Ich weiß heute nicht mehr wie lange wir an in dieser Nacht im Wagen rumgemacht haben, jedenfalls wurde es schon gut hell und der Tag brach herein. Mit einem allerletzten Kuss stieg sie aus und verschwand im Haus ihrer Eltern. Mir blieb nichts anderes übrig, wie die Heimreise anzutreten. Immer und immer wieder spielten sich in meinen Kopf die Ereignisse der vergangenen Stunden ab. Es waren wirklich diese Schmetterlinge im Bauch, von denen immer wieder geredet wurde.
So ging es nun ein paar Wochen (genau genommen 5) dahin. Wir trafen uns meistens zum Wochenende und verlebten ein paar Stunden mitsammen. Ein- bis zweimal verlängerten wir diese Zeit, indem wir am Mittwoch unter dem Vorwand Wochenteilung kurzfristig ein Wiedersehen organisierten. Im Zeitalter ohne Handy und mehr als 80 km von einander entfernt, war es eben schwierig, ständig in Kontakt zu sein. Naja, stimmt schon - was sind schon zwei drei Tage getrennt, aber in diesem Stadium war es wie die Hölle für mich. Nun kam also das vorhin schon angesprochene Wochenende. Es begann so wie die Wochenenden zuvor. Wir verabredeten uns mit W. und dessen Freundin und klapperten die Tanzpaläste der Gegend ab. Nur dieser Abend, bzw. diese Nacht war anders. Als ich Manuela wieder wie gewohnt nach hause bringen wollte, fuhr ich noch ein paar Straßen weiter ins Grüne. Ich stellte den Motor ab und wir begannen uns wie wild zu küssen, liebkosen, oder wie man noch dazu sagt. Stück für Stück tasteten wir uns am Körper des Anderen vor und entblätterten einen Körperteil nach dem anderen, sodass wir schlussendlich beide nackt im Wagen saßen. Heute sollte es also passieren und jeder war gespannt wie es passieren wird. Naja, die restliche Geschichte dieser Nacht ist dann leicht erzählt. Es war Sex, aber kein Sex den wir genossen hätten. Es war eng im Wagen. Jeder war noch etwas verhalten und so kam keine Erotik auf. Irgendwie entäuschend, aber auch irgendwie befreiend. Wir waren also nun in unserer Beziehung ein Stück weiter.
Fortsetzung folgt - ich hoffe früher wie letzes Mal