Der Morgen begann früh.
Es war grad einmal 7 Uhr aber trotzdem mochte mir nicht verborgen bleiben das sich etwas in der Wohnung tat.
Ich konnte hören das Geschier aneinander klimmperte.
Es dauerte nur einen Sekundenbruchteil bis ich registrierte das Natascha nicht mehr im Bett lag , was sich nach einigen Momenten bestätigte als sie das Schlafzimmer betrat.
In ihrer Hand hielt sie ein Tablett auf der sie ein Frühstück angerichtet hatte, sie kam zu mir ans Bett kniete sich neben mich küsste mich sanft und wünschte mir so einen guten Morgen.
„Ich muß gleich gehen, darf ich wiederkommen, oder…………..?“
sie stockte kurz.
Ich sah sie etwas erstaunt an.
Noch etwas schlaftrunken wand ich mich hoch.
„oder? Oder was?“
Ich blickte sie eindringlich an so gut es ging wenn man bedenkt das ich erst vor wenigen Minuten erwacht war.
Sie schüttelte kurz den Kopf und senkte ihn dann etwas.
„ Oder………………?“
Wieder zögerte sie etwas.
Ich nahm ihr Kinn und hob es an.
„ Was willst Du wissen? Stell dich nicht an und frag mich!“
Sie versuchte meinen Blicken etwas auszuweichen was ich darin zu unterbinden versuchte das ich ihr Kinn immer höher hob.
Mein Blick schien ernster zu werden denn sie versuchte mich nicht direkt anzuschauen.
„ war es für dich mehr als einen einmalige Sache?“
Augenblicklich ließ ich ihr Kinn los und fuhr hoch.
„Was?
Mir blieb nicht mehr als mit dem Kopf zu schütteln.
Irgendwie versuchte ich die Ereignisse des gestrigen Abends zurück zu holen.
Hatte ich in irgendeiner Form gezeigt das es ein einmaliges Interesse war?
Ich konnte es mir nicht vorstellen.
Sie zuckte zusammen als ich hochfuhr.
Den Blick senkte sie ganz instinktiv als wollte sie sich vor meinen Blicken schützen.
Ich stand auf und griff nach meinen Morgenmantel.
„ Ich glaub Du hast da etwas nicht verstanden!“
Sie saß da und hielt ihren Kopf gesenkt.
„ Komm her, …………………..sofort!“
Meine Stimme wurde bestimmender, nein ich untertreibe ich glaube ich schrie sie fast an.
Sie zuckte zusammen.
Ich versuchte mich kurz zu sammeln.
Mein Blick fiel unweigerlich auf Natascha wie sie da saß.
Sie erhob sich und kam zu mir.
Den Blick immer noch gesenkt vernahm ich ein
„ ich dachte es……………..es wäre vielleicht für dich so das………….Du das immer so machst!“
Als sie so vor mir stand , sah ich das ihr Halsband fehlte.
Ich packte sie an den Schultern und stellte sie wieder einen Schritt von mir weg.
„ Wo ist dein Halsband?“
Sie sah mich an , nun wirkte ihr Blick irritiert.
„Ich dachte………………………..“
ich ließ sie nicht weiterreden sondern unterbrach sie,
„Was dachtest Du?“
Ich zog sie wieder zu mir und drückte ihre Schultern nach unten.
Sie gab sich den Druck hin und sank in die Knie.
„Wo ist dein Halsband? Ich stell dir diese Frage nicht noch einmal.“
Sie kniete da und hielt ihren Blick gesenkt.
Ich schaute zum Bett und erblickte das Halsband auf dem Nachtisch.
Ich ging hin und nahm es in die Hand, dann ging ich zu ihr zurück.
Ich stellte mich neben sie und hielt ihr das Halsband hin.
„Ich gehe jetzt duschen, und wenn ich zurück bin hast Du es um.“
Sie nahm das Halsband etwas schüchtern in ihre Hand und ich ließ es einfach los.
Wand mich um und ging zur Tür.
„ Und ich erwarte gleich eine Antwort von Dir und kein Gestammel“
Somit machte ich mich auf den Weg unter die Dusche.
Ich duschte ausgiebig wobei ich mir immer noch den Gedanken machte was in Natascha vorging.
Als ich zurück ging ins Schlafzimmer kniete sie immer noch da.
Das Halsband hatte sie umgelegt.
Ich ging zum Schrank nahm mir eine Hose und zog sie an.
Ich griff in die Schublade um mir ein paar Socken zu nehmen und sah in den Spiegel in dem ich sie gut sehen konnte.
„ Ich warte auf deine Antwort!“
Diesmal sah ich sie nur im Spiegel an.
Etwas zögerlich begann sie.
„ Ich dachte das es für dich nur so eine Geschichte wäre wie Du Frauen rumbekommst,
das Du einer dieser Typen bist die einen danach nicht mehr sehen wollen.
Ich habe Angst das es für Dich nicht das war, was es für mich war.
So etwas hat noch kein Mann mit mir gemacht, es war einfach nur schön.
Und jetzt habe ich Angst das ich gehen soll………….. !“
Ich drehte mich um und ging zu ihr.
Ich hielt ihr meine Hand hin und half ihr auf.
Ich hob ihren Kopf und konnte ihre Tränen sehen die über ihre Wangen rollten.
„ Du sollst nicht gehen, es sei denn ich sag es Dir!“
Ich hob ihr Kinn weiter und küsste sie sanft auf ihren weichen Mund.
Ich konnte ein seufzen hören das über ihre Lippen kam.
„ Gib mir ein Hemd aus dem Schrank Süße, ein weißes ! Und geh und bring das Tablett ins Esszimmer, ich mag keinen kalten Kaffee!“
Ich ließ ihren Kopf los und sie tat was ich ihr aufgetragen hatte.
Ich zog mich in ruhe an und ging hinüber.
Nahm mir den Kaffee und trank einen Schluck.
Dann wand ich mich um und ging zur Haustür holte meine Zeitung und legte sie auf den Tisch.
Natascha saß da und schaute mich fragend an.
„Ich bin es gewohnt die Zeitung morgens zu lesen, ich trinke Kaffee und ich esse mein Toast mit Marmelade.
Aber das ist nicht das wichtigste.“
Ich sah Natascha eindringlich an.
„ Stell nie wieder in Frage was ich Dir sage!“
Sie saß da , hörte mir zu und nickte.
Ich sah sie an und hob die Augenbraue.
„ Ja , ………… ja mein Herr!“ erwiederte sie als sie verstand was ich wollte.
„Gut , ich muß los ich erwarte das Du dich daran hälst!
Ich gab ihr einen Kuß , nahm mir die Zeitung mit um sie im Büro zu lesen.
Ich ging in den Flur , nahm den Mantel von der Garderobe und nahm meinen Schlüssel.
Sie kam in den Flur und blickte mich an.
Ich nahm die Klinke in die Hand wand mich um und sagte ihr das sie einen Schlüssel auf dem Nachttisch findet.
Ich ging ins Büro.
Auf dem Weg vor die Tür bemerkte ich Natascha die auf den Balkon des Schlafzimmers kam.
Sie winkte mir mit dem Schlüssel zu .
Ich sah ein Lächeln auf ihrem Gesicht.
„ Ich liebe Dich mein …Herr………….. danke!“
Ich stieg in mein Auto und fuhr zur Firma.
Die nächsten Wochen vergingen schnell.
Ich genoss die Zeit in der Natascha sich Stück für Stück von mir formen ließ.
Ich bestärkte sie sich weiter zu entwickeln.
Wir redeten viel, ich lernte sie immer besser kennen .
Für Natascha war ich der erste Mann der sie so nahm wie sie war.
Ich sah den Mensch in ihr, verstand ihre Ängste.
Sie hatte es nicht leicht fühlte sie sich doch in der Pubertät und auch danach nicht als vollwertige Frau.
Ich nahm sie als solche an, sie sah so aus sie gab sich so und sie fühlte immer genauso wie es eine Frau macht.
Diese kleine Abweichung war unbedeutend.
Für mich war und ist Natascha immer eine Frau.
Natascha war lernwillig.
Sie gab sich Mühe mir in jeder Form zu gefallen.
Und von Tag zu Tag wuchs mein Stolz auf sie und damit ihre Stärke.
Aber was war Natascha nun?
War sie meine Sklavin? Meine Geliebte ? Meine „O“?
Ich denke das alles war sie.
Sie gab mir ihr Vertrauen, ihren Körper und ihre Liebe!
Die Zeit war unbeschreiblich schön.
Natascha gab ihre Wohnung auf und zog zu mir.
Sie gab sich mir voll und ganz hin.
Als Natascha ihren Job verlor und ihr damaliger Arbeitgeber in Insolvenz ging hielt ich es für eine gute Idee sie zu mir ins Büro zu holen.
Es konnte nur von Vorteil sein .
Nachdem sie sich eingearbeitet hatte entlastete sie mich ungemein.