3
« Letzter Beitrag von Raver06 am Gestern um 16:55 »
Die Morgensonne brannte bereits durch die Vorhänge, als Anja mit einem dumpfen Schmerz im Kopf erwachte. Die Erinnerungen der letzten Nacht überfluteten sie wie ein heißer Schauer – Markus’ harte Stöße, Karims unerbittlicher Griff in ihren Haaren, der Geschmack von Sperma auf ihrer Zunge. Sie rieb sich die Schläfen, während ihr Blick auf Marcel fiel, der noch immer tief und friedlich schlief, die Decke bis zur Hüfte heruntergerutscht. Sein nackter Rücken hob und senkte sich gleichmäßig, ahnungslos. Ein bitteres Lachen entwich ihr. Wie einfach es für ihn war, einfach weiterzuschlafen, während sie sich fühlte, als hätte man sie von innen heraus umgedreht.
Sie schob sich vorsichtig aus dem Bett, spürte sofort das unangenehme Kleben zwischen ihren Schenkeln – getrockneter Samen, der sich wie ein schmutziges Geheimnis anfühlte. Im Bad drehte sie das Wasser so heiß, wie sie es ertrug, und schrubbte sich ab, als könnte sie die Schuld mit dem Duschgel wegwaschen. Doch als ihre Finger über ihre empfindlichen Lippen glitten, zuckte sie zusammen. Sie war wund, aufgerieben, und doch… es pochte wieder dort unten. Ein widerliches, verräterisches Verlangen. Was zum Teufel war falsch mit ihr?
Als sie zurück ins Zimmer schlüpfte, lag ein Zettel auf dem Nachttisch. „Treffen um 14 Uhr am Pool. Trag das schwarze.“ Keine Unterschrift. Nicht nötig. Sie kannte die Handschrift – Karims kühne, schräge Buchstaben, als hätte er den Kuli mit der gleichen Arroganz geführt, mit der er sie behandelte. Unter dem Zettel lag ein schwarzes, glänzendes Ding, das mehr einem zweiten Hautstück als einem Kleid glich. Sie hob es hoch, spürte das kühle, dehnbare Material zwischen den Fingern. Das würde alles bedecken und gleichzeitig nichts. Ein Hauch von Stoff, der sich an ihre Kurven schmiegen würde wie eine Liebeserklärung – oder wie eine Fessel.
Der Poolbereich war überfüllt, die Luft schwer von Sonnencreme und dem metallischen Duft von Chlor. Anja hatte sich die Haare zu einem lockeren Knoten gebunden, aber ein paar Strähnen klebten bereits an ihrem Nacken. Das Kleid – wenn man es so nennen konnte – spannte über ihren Brüsten, der Ausschnitt so tief, dass sie bei jeder Bewegung fürchtete, eine Brustwarze könnte herausrutschen. Der Stoff endete knapp unter ihrem Po, und sie war sich bewusst, wie die Blicke der Männer an ihr klebten wie Fliegen an Honig. Genau das wollte Karim. Dass sie sich wie ein Stück Fleisch fühlte, das zur Schau gestellt wurde.
„Da bist du ja.“ Markus’ Stimme kam von hinten, heiß und rau wie Sandpapier. Seine Hand legte sich auf ihre Hüfte, besitzergreifend, während er sich zu ihr beugte. „Karim hat schon gefragt, ob du dich drückst.“ Sein Atem streifte ihr Ohr, und sie spürte, wie sich ihre Nippel unter dem dünnen Stoff aufrichteten. Verräterischer Körper.
„Ich drücke mich nicht“, murmelte sie, aber ihr Widerstand klang sogar in ihren eigenen Ohren hohl.
„Gut.“ Karim erschien wie aus dem Nichts, sein Lächeln scharf wie ein Messer. Er trug nur eine kurze Badehose, und die Sonne glänzte auf den definierten Muskeln seines Oberkörpers. Seine Augen musterten sie von Kopf bis Fuß, verbliebene für einen Moment zu lange auf dem Saum des Kleides. „Dreh dich um.“
Sie gehorchte, spürte, wie die Hitze der Blicke anderer Gäste sich in ihren Rücken brannte. Als sie sich wieder umdrehte, hielt Karim zwei Gläser mit einer bernsteinfarbenen Flüssigkeit hoch. „Whisky. Du wirst ihn brauchen.“
Sie nahm ein Glas, ohne zu zögern. Der erste Schluck brannte wie Feuer, aber sie trank weiter, spürte, wie die Anspannung in ihren Schultern nachließ. Ja. Genau das. Betäuben. Vergessen. Doch statt die Gedanken zu dämpfen, schärfte der Alkohol ihre Sinne. Jede Berührung – Markus’ Finger, die über ihren Rücken strichen, Karims Blick, der auf ihren Lippen brannte – fühlte sich intensiver an.
„Marcel weiß noch nichts“, sagte Karim leise, während er ihr das leere Glas abnahm und es durch ein neues ersetzte. „Aber das wird sich ändern.“
Ein kalter Schauer lief ihr den Rücken hinunter. „Was… was habt ihr vor?“
Markus grinste, ein raubtierhaftes Ziehen der Lippen. „Wir dachte, es wird Zeit, dass dein Mann mal sieht, was für eine kleine Hure seine Frau wirklich ist.“
Die Abendsonne tauchte das Restaurant in goldenes Licht, als Anja mit zitternden Händen ihr drittes Glas Wein leerte. Das Kleid – oder was davon übrig war – klebte an ihren Schweißperlen, der Ausschnitt so tief, dass sie sich fragten, ob ihre Brustwarzen nicht jeden Moment herausploppen würden. Marcel gegenüber saß mit gerunzelter Stirn, seine Augen verengten sich immer wieder, wenn sie lachte – zu laut, zu freizügig, ihre Hand auf Karims Oberschenkel liegend, als gehöre sie dorthin.
„Du bist heute aber… gesprächig“, bemerkte Marcel, sein Ton scharf wie ein Skalpell.
Anja leckte sich über die Lippen, spürte den Wein wie flüssigen Mut in ihren Adern. „Vielleicht liegt es an der Gesellschaft.“ Sie drückte Karims Oberschenkel, spürte, wie sein Muskel unter ihren Fingern zuckte. Markus, neben ihr, legte einen Arm um ihre Stuhllehne, seine Finger streiften ihre Schulter.
Marcel starrte sie an, sein Gesicht eine Maske aus Unglauben und etwas anderem – etwas Dunklerem, das sich in seinen Augen regte. „Anja…“
„Entspann dich, Marcel“, unterbrach Karim ihn, seine Stimme glatt wie Öl. „Deine Frau amüsiert sich. Ist das nicht, was Urlaub sein soll?“
Markus’ Hand glitt von ihrer Schulter zu ihrem Nacken, seine Finger gruben sich in ihr Fleisch. „Sie ist heute besonders… offen für neue Erfahrungen.“ Sein Daumen strich über ihren Puls, der wild unter seiner Berührung hämmerte.
Anjas Atem stockte. Sie wussten es. Sie wussten, dass Marcel es gleich herausfinden würde, und sie taten es trotzdem. Die Erkenntnis traf sie wie ein Schlag in die Magengrube – doch statt Ekel spürte sie einen heißen, feuchten Schub zwischen ihren Beinen. Sie war krank. Absolut verdorben.
„Was zum Teufel geht hier vor?“, knurrte Marcel, seine Hände zu Fäusten geballt.
Karim lehnte sich zurück, ein langsames, gefährliches Lächeln auf den Lippen. „Warum fragst du nicht deine Frau?“
Alle Blicke richteten sich auf sie. Anja spürte, wie ihr Herz gegen ihre Rippen hämmerte, doch statt zu leugnen, beugte sie sich vor, ihr Dekolleté quoll fast aus dem Kleid. „Ich will es“, flüsterte sie, ihre Stimme rau vor Alkohol und Lust. „Ich will, dass sie mich ficken. Beide. Gleichzeitig.“
Marcels Gesicht verzerrte sich. „Du… du bist betrunken.“
„Nein.“ Sie schüttelte den Kopf, spürte, wie Markus’ Hand unter dem Tisch über ihren Oberschenkel glitt, seine Finger sich dem Saum ihres Kleides näherten. „Ich bin nur endlich ehrlich.“
Das Zimmer war dunkel, als sie es betraten – nur das bläuliche Licht des Pools draußen warf scharfe Schatten an die Wände. Marcel stand wie angewurzelt in der Mitte des Raumes, seine Brust hob und senkte sich schnell, während Karim die Tür hinter ihnen schloss. Markus schob Anja vorwärts, bis sie gegen die Bettkante stieß. Seine Hände packten ihre Hüften, drehten sie zu Marcel um.
„Zieh ihr das Kleid aus“, befahl Karim, seine Stimme ein dunkles Knurren.
Marcel zögerte, seine Augen weit aufgerissen. „Das ist nicht… das ist nicht normal.“
„Doch.“ Anja griff nach dem Saum des Kleides, zog es langsam hoch, bis die kühle Luft ihre nackten Brüste streifte. „Es ist genau das, was ich will.“ Sie warf das Kleid beiseite, stand nur in einem winzigen schwarzen Stringtanga vor ihnen, ihre Haut glänzte im schwachen Licht.
Marcel keuchte, ein erstickter Laut. Seine Augen fraßen sie auf, und sie sah es – die harte Ausbeulung in seiner Hose, die verräterische Bewegung, als er sich im Stehen berührte. Es erregte ihn. Dass andere Männer sie wollten. Dass sie sich ihnen hingab.
„Auf die Knie“, sagte Karim, und seine Stimme ließ keinen Widerspruch zu.
Anja gehorchte, spürte den weichen Teppich unter ihren Knien. Markus trat hinter sie, seine Hände packten ihre Haare, zogen ihren Kopf zurück. „Öffne den Mund.“
Sie tat es, spürte, wie sein Daumen über ihre Unterlippe strich, bevor er seinen Schwanz herausholte – schon hart, die Adern pulsierend. Sie streckte die Zunge aus, leckte über die Spitze, und hörte, wie Marcel scharf die Luft einsog.
„Scheiße“, flüsterte er, aber es klang nicht wie Protest. Es klang wie eine Gebet.
Karim kniete sich vor sie, sein Schwanz nur Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt. „Lutsch ihn, während ich dich ficke.“
Markus’ Griff in ihren Haaren wurde fester, als er sie auf seinen Schaft schob. Sie nahm ihn tief, würgte leicht, als er gegen ihren Rachen stieß. Hinter ihr hörte sie das Rascheln von Kleidung, dann Karims Hände, die ihre Hüften packten, sie hochhoben. Ein Finger rieb über ihren feuchten Spalt, bevor er zwei Finger brutal in sie stieß.
„So nass“, knurrte er. „Du liebst das, oder? Dass dein Mann zuschaut, wie du von uns beiden genommen wirst.“
Sie stöhnte um Markus’ Schwanz, spürte, wie Marcel näher trat, seine Atemzüge kurz und keuchend.
„Zieh deinen Schwanz raus“, befahl Karim ihm. „Ich will sehen, wie hart du wirst, wenn deine Frau wie eine Nutte behandelt wird.“
Ein klirrendes Geräusch – Marcel öffnete seinen Gürtel. Anja riskierte einen Blick zur Seite, sah seine Hand, die seinen harten Schaft umklammerte, die Spitze schon glänzend. Er war erregt. Widerlich erregt. Und das machte sie noch feuchter.
Karim positionierte sich hinter ihr, sein Schwanz drängte gegen ihren Eingang. „Bereit?“
Sie nickte, so gut sie konnte mit Markus’ Schwanz in ihrem Mund.
Dann stieß er zu.
Der erste Stoß riss ihr einen erstickten Schrei aus der Kehle. Karim füllte sie komplett aus, dehnte sie brutal, während Markus sie weiter im Mund fickte. Sie spürte Marcels Blick auf sich, hörte sein keuchendes Atmen, als er sich selbst bearbeitete.
„Siehst du das?“, fragte Karim, seine Stimme ein dunkles Grollen. „Siehst du, wie deine Frau unsere Schwänze schluckt? Wie sie uns braucht?“
Marcel stöhnte, ein gebrochener Laut.
„Antworte mir.“
„Ja“, keuchte Marcel. „Ja, ich sehe es.“
Anja spürte, wie etwas in ihr zerbrach – nicht aus Schmerz, sondern aus einer perversen, triumphierenden Lust. Sie bäumte sich auf, nahm Karim tiefer, während ihre Hand zwischen ihre Beine glitt, ihre Klitoris riß. Sie war kurz davor. So verdammt kurz davor.
„Ich komme“, warnte Markus, seine Stimme rau.
Karim packte ihre Hüften fester, seine Stöße wurden unregelmäßig, wild. „In ihr. Füll sie.“
Markus’ Schwanz pulsierte in ihrem Mund, dann schoss sein Samen in heißen Strömen über ihre Zunge. Sie schluckte alles, gierig, während Karim mit einem erstickten Fluch in sie explodierte, sein Sperma tief in ihr pulsierte.
Hinter ihr hörte sie Marcel aufstöhnen, dann das feuchte Geräusch, als er sich selbst zum Höhepunkt trieb.
Als Karim sich zurückzog, spürte sie, wie sein Samen aus ihr tropfte, warm und klebrig an ihren Oberschenkeln. Sie drehte den Kopf, sah Marcel an – sein Gesicht war eine Maske aus Scham und Begierde, sein Schwanz noch immer halb hart in seiner Hand.
„Gefällt dir das?“, fragte sie, ihre Stimme ein heiseres Flüstern. „Gefällt es dir, zu sehen, wie ich von anderen Männern genommen werde?“
Er antwortete nicht. Aber das Muskelzucken in seinem Kiefer sagte genug.
Am nächsten Morgen packten sie schweigend ihre Koffer. Die Luft zwischen ihnen war dick wie Sirup, geladen mit Dinge, die nicht ausgesprochen wurden. Als Marcel ihre Hand berührte, um ihr beim Tragen des Koffers zu helfen, zuckte sie zurück.
„Anja…“, begann er, doch sie schüttelte den Kopf.
„Nicht jetzt.“
Draußen wartete der Transferbus, die Sonne brannte bereits gnadenlos. Karim und Markus standen am Eingang des Hotels, lässig, als hätten sie nicht gerade ihr Leben auf den Kopf gestellt. Karim hob eine Hand zum Abschied, sein Lächeln ein letzter, spöttischer Triumph.
Anja stieg in den Bus, spürte Marcels Blick auf sich. Sie schloss die Augen, als der Motor ansprang.