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« Letzter Beitrag von Raver06 am Gestern um 06:19 »
Das Vibrieren des Handys auf dem glatten Barhocker durchdrang den dumpfen Bass der Musik wie ein elektrischer Schlag. Anjas Finger zuckten, als der Name Marcel auf dem Display aufleuchtete – ein greller Kontrast zu den warmen, verschleierten Lichtern der Bar. Ihr Atem stockte, die Hitze, die Markus’ Finger zwischen ihren Schenkeln entfacht hatten, schien plötzlich eiskalt zu werden. Die Realität brach über sie herein wie eine Welle: Ihr Mann. Ihr betrogener Mann.
Karims Hand schoss blitzschnell unter den Tisch, packte ihr Handgelenk und drückte es nach unten, bevor sie den Anruf annehmen konnte. Seine Finger krallten sich in ihr Fleisch, nicht schmerzhaft, aber mit einer Warnung, die kein Wort brauchte. „Atme“, flüsterte er ihr ins Ohr, sein heißer Atem kitzelte ihre feuchte Haut. „Du nimmst das nicht an. Nicht so.“ Seine andere Hand glitt unter den Saum ihres Negligés, schob Markus’ Finger beiseite und fand ihren bereits klatschenden Spalt. Ein einziger, langsamer Strich seines Daumens durch ihre Nässe ließ sie aufstöhnen – ein geräuschloses Zittern, das ihr die Kehle zuschnürte.
„Aber—“, begann sie, doch Karim unterbrach sie mit einem scharfen Zischen.
„Schhh.“ Seine Stimme war ein dunkles Knurren, fast unhörbar über dem Lärm der Bar. „Du willst doch nicht, dass er hört, wie nass du bist, oder?“ Sein Daumen kreiste jetzt um ihren Kitzler, langsam, quälend präzise. Jeder Nerv in ihrem Körper zuckte in Richtung dieses einen Punktes, während das Telefon weiter vibrierte, ein stummer Vorwurf. „Antworte nicht. Lass es klingeln. Zeig mir, wie gut du lügen kannst.“
Anjas Blick flog zwischen dem Display und Karims dunklen Augen hin und her. Das Telefon verstummte. Eine Sekunde der Erleichterung – dann ping. Eine Sprachnachricht. Marcel. Seine Stimme, rau vom Schlaf oder vom Alkohol, drang gedämpft aus dem Lautsprecher: „Schatz… wo bist du? Ich hab’ mich verlaufen, glaub ich. Komm zurück ins Zimmer, ja? Ich brauch dich.“ Ein Klicken. Stille. Dann ein zweites ping – ein Foto. Marcel, leicht schief stehend, die Augen halb geschlossen, ein grinsender Kellner im Hintergrund. „Bin bei der Poolbar. Warte auf dich.“
Karims Finger drangen plötzlich zwei knöcheltief in sie ein. „Siehst du?“, hauchte er, während seine andere Hand ihr Kinn packte und ihren Kopf zu Markus drehte, der sie mit glühenden Augen beobachtete, seine Hand immer noch auf ihrem Oberschenkel. „Er ist betrunken. Verloren. Schwach.“ Seine Finger krümmten sich in ihr, fanden den rauen Fleck in ihr, der sie jedes Mal stöhnen ließ. „Und du? Du bist hier. Feucht. Geil. Bereit.“ Seine Worte brannten wie Whisky. „Was willst du ihm sagen?“
Ihre Lippen öffneten sich, aber kein Ton kam heraus. Die Droge in ihrem Blut machte jeden Gedanken sirupartig, jeden Impuls ein verlockendes Flüstern. „Ich… ich kann nicht—“
„Doch.“ Karims Daumen drückte fester auf ihren Kitzler, während seine Finger sie von innen bearbeiteten. „Du kannst. Du wirst ihm schreiben, dass du gleich kommst. Dass du müde bist. Dass du schlafen willst.“ Ein sadistisches Lächeln spielte um seine Lippen. „Und während du das tippst, wirst du für mich kommen. Leise. Damit Markus es nicht merkt.“
Ihre Hände zitterten, als sie das Telefon entsperrte. Die Tastatur verschwamm vor ihren Augen, während Karims Finger sie unerbittlich bearbeiteten, sein Daumen kleine, gnadenlose Kreise zog. „Schreib“, befahl er, und seine Stimme war ein dunkles Versprechen. „Oder ich höre auf.“
Ihre Finger gehorchten, als gehörten sie einer anderen. „Bin gleich da, Schatz. Bin so müde… will nur noch schlafen. Trink nicht zu viel, okay?“ Sie drückte auf Senden, und im selben Moment bogen sich Karims Finger in ihr, trafen den Punkt, der sie explodieren ließ. Ein erstickter Schrei entwich ihr, ihre freie Hand krallte sich in Markus’ Jackett, während ihr Körper in stummen, zitternden Wellen kam. „Gut“, knurrte Karim in ihr Ohr. „Sehr gut. Jetzt weißt du, wie es sich anfühlt, meine Hure zu sein.“
Markus’ Augen weiteten sich, als er spürte, wie ihr Körper unter seiner Hand zuckte. „Fuck“, flüsterte er, seine Stimme rau. „Die ist ja bereit.“ Seine Finger gruben sich in ihren Oberschenkel, als wollte er sie auf den Barhocker ziehen und sie gleich hier nehmen.
Karim zog seine Hand zurück, langsam, fast bedauernd, und leckte ihre Säfte von seinen Fingern, ohne den Blick von ihr zu wenden. „Sie ist mehr als bereit“, sagte er zu Markus, als wäre sie nicht anwesend. „Aber sie gehört mir.“ Seine Hand schoss vor, packte ihr Kinn und drehte ihren Kopf zu sich. „Nicht wahr, Anja?“
Ihre Lippen waren geschwollen, ihr Atem ging in flachen Stößen. „Ja“, flüsterte sie. Es war kein Widerstreben in ihr. Nur dieses brennende, schamlose Verlangen, das jeden Gedanken an Marcel verbrannte.
Karim lächelte, zufrieden wie ein Raubtier, das seine Beute umkreist. „Gut. Dann zeig es mir.“ Er griff nach ihrem Telefon, tippte etwas ein und hielt es ihr hin. Eine neue Nachricht an Marcel. „Ich liebe dich. Gute Nacht.“ Sein Daumen schwebte über dem Senden-Button. „Oder soll ich ihm schicken, was du wirklich willst?“
Ihre Kehle schnürte sich zu. „Nein—“
„Dann beweis es.“* Er drückte ihr das Telefon in die Hand und flüsterte: „Schick es. Und dann kniest du dich hier vor mich. Vor alle.“ Sein Blick fiel auf die Gruppe Männer am anderen Ende der Bar, die sie seit Minuten beobachteten. „Zeig ihnen, wer dein wirklicher Herr ist.“
Anjas Finger zitterten, als sie auf Senden drückte. Das Pling des abgesendeten Nachrichten klang wie ein Todesurteil. Oder wie eine Befreiung.
Karim stand auf, zog sie mit einer einzigen, unnachgiebigen Bewegung vom Hocker und drängte sie auf die Knie. Der kalte Marmorboden der Bar traf ihre nackten Knie wie ein Schlag. „Hände hinter dem Rücken“, befahl er. „Und schau mich an.“
Ihre Brustwarzen drückten sich gegen das durchsichtige Stoff des Negligés, als sie sich vor ihm aufbaute, die Hände hinter dem Rücken verschränkt. Die Blicke der anderen Männer brannten wie Scheinwerfer auf ihrer Haut. Markus’ Atem ging schneller, als er sie so sah – unterworfen, zitternd, bereit.
Karim öffnete langsam seinen Gürtel. „Zeig mir, wie sehr du meine Hure bist, Anja.“ Sein Schwanz sprang heraus, dick und dunkel, die Adern pulsierend. „Und vergiss nicht…“ Er packte ihr Haar, zog ihren Kopf zurück, bis sie ihn ansah. „Marcel wartet auf dich. Aber er wird nie wissen, wie du wirklich schmeckst.“