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Autor Thema: Jennas Weg, Teil 27  (Gelesen 3683 mal)
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Mandith
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 37


Schreiben heißt Bleiben

petersmano
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« am: Juni 01, 2012, 12:46:50 pm »

Harry Milforts Hunger war gestillt. Zumindest was den Magen anging. Das Essen war ausgezeichnet und reichlich gewesen. Fast schon hätte er sich zufrieden gefühlt, wenn da nur nicht dieser andere Hunger gewesen wäre. Dieser Hunger nach Freiheit, und schlimmer noch, dieser Hunger nach Sex.
Harry hatte das dringende Bedürfnis, sich zu befriedigen. Genervt sah er an sich hinab. Unter der engen Radler-Hose konnte er die Umrisse des starren Dings erkennen, das gnadenlos seinen Penis umschloss. Mehrfach hatte er schon probiert, sich dieses elenden Teils zu entledigen. Erfolglos. Er hätte sich die Eier abreißen müssen, um das Scheißding loszuwerden.
Es war kaum auszuhalten. Seine Geilheit wuchs von Stunde zu Stunde, und was er auch versuchte, er kam einfach nicht heran an das Objekt der Begierde. Verzweifelt versuchte Harry an etwas anderes zu denken, doch das wollte ihm nicht recht gelingen. Denn ausgerechnet wenn er sich Gedanken um seine Ausweglosigkeit machte, und sich seiner unentrinnbaren Gefangenschaft gewahr wurde, spielte sein kleiner Freund verrückt und klopfte heftig an die harte Schale seines Käfigs.
Harry wollte es erst nicht wahrhaben, doch die Tatsache, von dieser scharfen Braut gefangen gehalten zu werden, brachte seine Geilheit zum Rasen. Ihr hilflos ausgeliefert zu sein und nichts dagegen tun zu können, ließ ihn vor Erregung fast wahnsinnig werden. Und das Schlimmste war, dass es in seinem Kerker absolut gar nichts gab, was ihn auf andere Gedanken hätte bringen können. Wohin er auch sah, es gab nichts außer verschlossenen Gittertüren, kahlen Wänden und dem langen Gang, in dem sich das andauernde Schummerlicht verlor. Und Harry saß ganz am Ende dieses Ganges. Hinter den Türen, vor sich drei Gitter und, kaum wahrnehmbar, am anderen Ende, die schwere Stahltür, die sein Gefängnis versiegelte.
Verzweifelt trommelte er mit den Fäusten gegen das Gitter seiner engen Zelle und schrie ihren Namen.

Doch sie hörte ihn nicht. Sie war gar nicht im Haus.

Sie kniete nackt vor dem Thron ihrer Herrin in der alten gelben Villa, in der ihr Weg begonnen hatte, und erwartete, bebend vor Erregung, ihre Züchtigung.
„Du zitterst“, begann Mistress Mira.
„Ja, Herrin“, antwortete Jenna mit heiserer Stimme.
„Du bist erregt“, fuhr Mistress Mira fort.
„Ja, Herrin“. Jenna nickte unterwürfig. Mira erhob sich und umrundete ihre Sklavin mit klackenden Schritten. Sie sagte nichts. Dann blieb sie vor Jenna stehen und stellte einen Fuß auf deren
 Oberschenkel. Spitz bohrte sich ihr Absatz in das nackte Fleisch. Jenna kniff die Lippen zusammen.
„Du versuchst, Vergnügen aus Deiner Situation zu ziehen“, sagte Mistress Mira, „das ist verwerflich“.
„Ja, Herrin“, sagte Jenna, „ich weiß“. Mistress Mira verstärkte den Druck auf Jennas Schenkel.
„Du suchst das Vergnügen, während Deine Schutzbefohlene einsam leidet“, sagte Mistress Mira, fasste ihrer Sklavin unters Kinn und hob es an.
„Sieh mich an“, befahl sie, und Jenna hob den Blick und sah ihrer Herrin in die Augen.
„Was siehst Du?“, fragte Mistress Mira.
„ich sehe das strenge Gesicht meiner Herrin, Mistress“, sagte Jenna.
„Falsch“, sagte Mistress Mira, „nicht das Gesicht Deiner Herrin. Du siehst das Gesicht des Engels der Sühne, des Engels der Schmerzen“. Sie nahm den Fuß vom Schenkel ihres Opfers.
Leise öffnete sich die Tür, und Tanya schlüpfte herein. Sie griff Jenna unter die Arme, hob sie auf die Beine und führte sie zum Kreuz.
„Gesicht zur Wand“, sagte sie, und Jenna stellte sich, wie befohlen, vor das Kreuz.
„Schnall sie gut und sicher fest“, befahl Mistress Mira, und Tanya ergriff Jennas linkes Handgelenk.
„Du schimpfst Dich eine Göttin“, sagte Mistress Mira, während Tanya die Delinquentin ans Kreuz schnallte, „eine Göttin, die nicht einmal weiß, wie sie mit denen umzugehen hat, die an sie glauben“.
Tanya sicherte die Ledermanschetten mit kleinen, aber starken Vorhängeschlössern. „Kopf hoch“, sagte sie, und Jenna hob den Kopf, um das zwischen den Balken befestigte steife Lederhalsband zu empfangen. Ein Schauer der Angst durchfuhr sie, als sie das Klicken des Schlosses in ihrem Nacken spürte. Zu spät. Es gab kein Zurück mehr. Sie stand stramm befestigt an dem Kreuz. Tanya löste die Arretierung und neigte es leicht nach vorne. Gerade so viel, dass Jennas Fersen die Bodenhaftung verloren.
„Du glaubst, Du bist eine Göttin“, fuhr Mistress Mira fort, „Du glaubst, Du stehst ganz oben. Ich werde Dich eines Besseren belehren und auf die Erde zurückholen. Dort wo Du hingehörst“.
Tanya griff zu dem bereitliegenden Knebel.
„Keinen Knebel“, befahl Mistress Mira, „noch nicht. Ich will die Göttin hören“. Mit langsamen Schritten trat sie an ihr Opfer heran und streichelte sanft ihre Haut. Von den Schultern ausgehend, den Rücken hinab bis zum Po.
„Aah“, entfuhr es Jenna, die durch die zarte Berührung gefährlich nahe an die Grenze kam.
„Dachte ich doch“, sagte Mistress Mira und schlug leicht mit der flachen Hand auf die zarte Haut des Pos, „Du genießt es“.
Erneut schlug sie zu. Diesmal etwas härter, aber immer noch eher zart als hart.
„Du wirst heute erfahren, dass es immer jemanden gibt, der über einem steht“, sagte Mistress Mira und begann mit dem Aufwärmen, indem sie in schneller Folge ihre Handfläche auf Jennas Hinterteil klatschen ließ, „selbst über einer Göttin“.
Mistress Mira verstärkte die Intensität ihrer Schläge, und Jennas Po färbte sich langsam rot. Ein erstes Stöhnen entrang sich ihrer Brust.
Dann gab die erfahrene Domina Gas. Immer fester wurden ihre Schläge, und sie ließ nicht nach, bis ihr die Hände brannten.
Jennas Hinterteil indessen brannte nicht nur, es stand in hellen Flammen. Die bloßen Hände ihrer alten Herrin entlockten ihr spitze Schreie und entzündeten nicht nur die Flammen auf ihrem inzwischen stark geröteten Po. Ihr ganzer Unterleib brannte lichterloh, und es drohte ein Inferno, als Mistress Mira plötzlich innehielt.
„Ist es immer noch geil?“, fragte sie zynisch und streckte Tanya die offene Hand entgegen, „dann wird sich das jetzt ändern“. Tanya reichte ihr den Rohrstock.
Jenna schrie den Schmerz hinaus, als der Rohrstock sein empfindliches Ziel fand. Einmal, zweimal, dreimal…
Jenna brüllte wie am Spieß. Die Schmerzen durchzuckten ihren ganzen Körper und ließen die Erregung vergessen.
…viermal, fünfmal. Mistress Mira gab Tanya den Rohrstock zurück. Ganz sanft strich ihre Hand über die sensibilisierte Haut ihres Opfers und holte es aus der Höllenglut zurück in den wirbelnden Strom der Empfindungen. Kraftlos hing die Göttin in den Fesseln und gab sich wimmernd den  gegeneinander ankämpfenden Gefühlen hin. Sie glaubte, nicht mehr ertragen zu können, doch Mistress Mira hatte gerade erst begonnen.
„Den Knebel“, befahl sie, und Tanya schritt zur Tat.
Hart packte sie die ungläubig dreinschauende Göttin im Nacken und stopfte der Wehrlosen das Stoffbündel in die Mundhöhle, bevor sie den Ballknebel anbrachte und stramm und sicher verschloss, während die Mistress zur anderen Seite des Raumes wechselte und sich in Position brachte.
Jetzt noch den Knebel? Jenna ahnte, dass es noch längst nicht vorbei war. Was mochte als nächstes passieren? Die wilde Flut von Emotionen raubte ihr nahezu alle Sinne. Dennoch versuchte sie sich zu konzentrieren und auf das Kommende vorzubereiten.
Als es kam, wusste Jenna, dass sie damit gescheitert war.
In dem Moment, als sie das Knallen der Peitsche hörte, spürte sie auch schon den Schmerz auf ihrem Rücken. Mit brutaler Intensität. Und nach dem zweiten Treffer wusste sie auch, warum sie nun doch einen Knebel trug.
Gekonnt führte Mistress Mira die Bullenpeitsche, während Tanya laut mitzählte. Kein Streich ging daneben. Wahnsinnig vor Schmerz, schrie Jenna in den Knebel. Dicke Tränen schossen aus ihren Augen, und wenn die Peitsche ihren bereits schwer mitgenommen Hintern traf, drohte sie in Ohnmacht zu fallen.
Zwanzigmal zählte Tanya mit. Dann machte Mistress Mira eine Pause, um den Rücken der Delinquentin zu inspizieren. Die Streifen waren überall. Auf der Schulter, unter den Armen, an den Hüften und natürlich über den ganzen Rücken verteilt. Jenna weinte hemmungslos. Längst gaben ihr die Zehen keinen Halt mehr. Ohne die Fesseln wäre sie zusammengebrochen. Der Schmerz vernebelte ihr Hirn.
„Okay“, sagte Mistress Mira, „gehen wir´s an. Auf zur zweiten Runde“.
„Einundzwanzig…“.
Seltsam. Jenna spürte die einzelnen Streiche kaum noch. Ihr ganzer Körper war ein einziger Schmerz, ihr Hirn registrierte die zusätzliche Pein schon nicht mehr. Längst war die Grenze der bewussten Aufnahmefähigkeit überschritten.
„…vierzig“.
Jenna war nicht ohnmächtig geworden. Dennoch war sie wie abgeschaltet. Die zweite Runde hatte sie nur noch von fern wahrgenommen, die letzten Streiche überhaupt nicht mehr.
Tanya machte sie los und hatte Mühe, sie zu halten. Gemeinsam mit Mira legte sie Jenna vorsichtig auf den Boden. Gesicht nach unten.
Während Tanya den Knebel entfernte, begann Mira, die Striemen mit einem Desinfektionsmittel einzupinseln, was weiteren Schmerz zur Folge hatte, den Jenna willenlos zur Kenntnis nahm. Sie zuckte nicht einmal mehr. Ihr Geist war in einen dichten, schützenden Kokon gehüllt, der alle äußeren Einflüsse abtötete, als stünde sie unter starken Drogen.
„Meinst Du nicht, dass das ein bisschen viel war?“, fragte Tanya mit besorgtem Blick auf die vor sich hin dämmernde Freundin.
„Keineswegs“, antwortete Mira, „das sieht schlimmer aus als es ist. Vierzig Stück mit der Bullenpeitsche ist gar nichts. Ich kenne Frauen, die schaffen hundertfünfzig davon. Kein Witz“.
„Das gibt´s doch gar nicht“, staunte Tanya, „ist das Dein Ernst? Das hier sieht doch schon brutal gemein aus“.
„Im ersten Moment schon“, meinte Mira, „aber sie wird sich recht schnell davon erholen. In ein paar Tagen sind die Striemen wieder weg. Anders wäre es gewesen, wenn ich weiterhin den Rohrstock benutzt hätte, oder eine der anderen Peitschen, die ganz aus echtem Leder sind. Dann hätte Jenna jetzt einen ernsthaften Schaden. Die Spitze dieser Peitsche hier ist extrem entschärft. Das ist eigentlich nicht mehr als ein Spielzeug, ausreichend, um heftige Schmerzen zu erzeugen, aber ohne ernsthafte Schäden zu hinterlassen“.
„Dein Wort in Gottes Ohr“, zweifelte Tanya, „ich hätte das nicht ertragen“.

Jenna erwachte langsam aus ihrem Dämmerzustand. Die Unterhaltung der beiden Ladies war völlig an ihr vorbeigegangen. Sie hatte Schmerzen wie noch nie in ihrem Leben. Ihre gesamte Rückseite schien zu glühen. Sie hätte nie geglaubt, eine solche Tortur überstehen zu können. Sie fühlte sich schwach und entkräftet, aber auch aufs Höchste sensibilisiert. Die wohltuenden Hände ihrer alten Gefährtin glitten über ihren gepeinigten Körper und holten sie ins Leben zurück. Und sie brachten das Verlangen zurück, dass sie nun beinahe stärker zu quälen begann als der grausame Schmerz.
„Du wirst heute nicht mehr fahren können“, sagte Mistress Mira, „und darum wirst Du hier übernachten“.
Jenna spürte, wie die Herrin ihr die Arme auf den Rücken drehte und ihr Handschellen anlegte.
„Und wo könntest Du das wohl besser als in der Zelle?“, hörte sie Mistress Mira sagen. Dann griffen ihr die beiden Frauen unter die Arme und hoben sie hoch, um sie hinunter ins Gefängnis zu schleppen.
Immer wieder sackten Jenna die Beine weg, doch auch dieser Weg wurde letztlich geschafft.
„In die linke Zelle“, sagte Mira zu ihrer Kollegin, und sie schoben ihre nackte Gefangene hinein und betteten sie auf der Pritsche.
„Damit Du nicht hinunterfällst“, sagte Mira und kettete Jenna an Hals und Füßen an die Wand, „leider musst Du heute Nacht nackt bleiben. In den nächsten Stunden solltest Du lieber nichts auf der Haut haben. Aber keine Angst, es ist warm hier unten. Dafür habe ich gesorgt. Morgen Früh komme ich wieder. Bis dahin bleibst Du hier“.
Jenna wollte protestieren, die Belohnung einfordern, die sie so dringend benötigte, doch sie hatte noch nicht die Kraft dazu.
Mira wusste sehr wohl, was ihr Liebling sich wünschte, doch hatte sie anfangs selbst noch auf ein zärtliches Miteinander gehofft, war sie nun zu einer anderen Meinung gekommen. Die Strafe hatte Jenna erhalten, doch die Belohnung sollte sie sich gefälligst bei dem Menschen holen, wegen dem sie hier war. Bei Anna.
Ohne ein weiteres Wort ließen die beiden Frauen Jenna allein, und Mira verschloss die Stahltür und löschte das Licht.

Vorsichtig lauschte Arnold an der Tür zu Jennas Privaträumen. Es war nichts zu hören. Eigentlich hätte die Herrin schon wach sein müssen. Es war fast 08.00 Uhr. Wollte sie denn nicht zur Arbeit? Oder war sie etwa schon weg? Nein, das konnte nicht angehen. Das hätte Arnold bemerkt. Er hatte extra die Tür zu seinem Badezimmer offen gelassen. Sie war nicht vorbeigekommen.
Seltsam. Mit klopfendem Herzen öffnete Arnold die Tür und riskierte einen Blick ins Wohnzimmer. Alles ruhig. Sollte er es wagen? Unwillkürlich zog er die Tür hinter sich zu.
Wenn sie mich erwischt, habe ich schlechte Karten, dachte er, durchquerte auf leisen Sohlen den Raum, und lauschte in den Flur. Kein Geräusch drang an sein Ohr. Weder aus dem Bad, noch aus den anderen Zimmern. Anscheinend schlief die Herrin noch. Das sah ihr gar nicht ähnlich.
Arnold fasste sich ein Herz und wagte es, die Schlafzimmertür zu öffnen. Vorsichtig sah er hinein. Nanu? Das Bett war leer. Unberührt! Das konnte nur Eines bedeuten. Sie war die ganze Nacht nicht zuhause gewesen.
Wo konnte sie sein? Was war passiert?
Arnold schlich zurück ins Wohnzimmer und griff nach der Fernbedienung. Sicherheitshalber öffnete er die Tür zum Hauptflur, bevor er die Monitore freilegte. Er wollte lieber nicht erwischt werden, und so würde er die Herrin sicher hören, falls sie plötzlich nachhause kommen würde.
Aufgeregt betätigte er die Knöpfe und schaltete alle Monitore ein.
Da war er! In Zelle eins. Er schien zu schlafen. Jedenfalls lag er am Boden auf einer Matratze und rührte sich nicht. Arnold konnte sein Gesicht nicht erkennen. Es war der Kamera abgewandt.
Schnell wollte er die Monitorwand wieder schließen, als sein Blick noch einmal auf den Monitor des Raumes fiel, den Anna damals zuerst gesehen hatte. Den kahlen Raum mit dem Flaschenzug.
Arnolds Blick wanderte von Monitor zu Monitor. Dieser Raum hing offensichtlich nicht direkt mit dem Gefängnis zusammen. Jedenfalls war nichts dergleichen zu erkennen. Wo mochte der sein? Und was sollte der bezwecken? Das musste er unbedingt erfahren. Er würde demnächst hinunter gehen, wenn seine Herrin zur Arbeit war. Das Risiko würde er eingehen müssen. Christine hatte sicher nichts dagegen, wenn er sich mal einen Tag freinehmen würde. Das hatte sie ja selbst vorgeschlagen. Arnold konnte locker einen Arzttermin vorschützen.
Er drückte den roten Knopf und verließ schnell wieder Jennas Reich. Er war schon spät dran und wollte auch nicht riskieren der Herrin in die Arme zu laufen. Die würde sich sicher wundern, dass er noch zuhause war.

Arnold konnte ja nicht ahnen, dass da gar keine Gefahr bestand.
Seine Herrin lag in Miras Bett und ließ sich den immer noch grausam schmerzenden Rücken verarzten und musste sich dabei die Schimpftiraden ihrer alten Freundin anhören, die sie vor einer Stunde aus dem Keller geholt hatte.
„Wie kannst Du ihr das antun?“, schimpfte Mira, „Du kommst hierher, um Dich für Dein Fehlverhalten ihr gegenüber bestrafen zu lassen, und dann willst Du Dich dabei auch noch vergnügen. Das ist ja wohl das Letzte“.
„Ich weiß“, sagte Jenna gequält, „das war dumm von mir. Aber Vergnügen hast Du mir ja wohl nicht gerade bereitet. Ich dachte, ich müsse sterben“.
„Das hast Du auch verdient, Du ungezogene Göre“, sagte Mira, „aber keine Angst, sterben muss davon niemand. Wenigstens hat Dir das mal Deine Grenzen aufgezeigt. So was solltest Du Dir öfters mal abholen. Das würde Dir gut tun“.
„Nee, nee“, protestierte Jenna, „lass mal gut sein. Das reicht mir für eine Weile. Es tut noch immer höllisch weh“.
„Dann hat es sich ja gelohnt“, lachte Mira, „Tanya meinte, Du würdest heute eventuell zum letzten Mal hier sein. Was soll das denn heißen?“.
„Ich…ich weiß noch nicht genau“, ächzte Jenna unter Miras Händen, „ah…das tut gut…möglicherweise werden einige Dinge geschehen, die es mir unmöglich machen, Dich zu besuchen. Ich habe Einiges vor in nächster Zeit“.
„Dass Du mir keine Dummheiten machst“, warnte Mira, „Du weißt ja, wie sehr Du mir ans Herz gewachsen bist. Und heute Abend wirst Du Dich um Anna kümmern, ist das klar?“.
„Ganz bestimmt“, versprach Jenna, „Das werde ich. Da fällt mir ein, ich muss Lyndon anrufen. Er muss heute alleine klarkommen“.
„Besser wär´s“, stimmte ihr Mira zu, „Du solltest Dich erst mal schonen. Am besten bleibst Du hier noch ein paar Stunden liegen, bis die Salben ihre Wirkung tun. Heute Nachmittag wird es Dir schon viel besser gehen“. Sie packte die Salben wieder weg. Jenna war gut versorgt, und Mira musste noch in die Stadt zum Einkaufen.
„Nicht auf den Rücken legen“, sagte Mira und ging zur Tür.
„Mira“, rief Jenna, als ihre Lehrmeisterin den Raum verlassen wollte, „danke“.
„Keine Ursache“, sagte Mira, „ist mein Job. Hauptsache, es hat geholfen“.
„Das hat es“, sagte Jenna.

„Arnold Summers“, sagte Arnold in den Hörer.
„Hi, Arnold“, sagte Ashton, „Christine meinte, ich solle Dich mal anrufen. Was kann ich denn für Dich tun?“.
„Oh…Ashton, hallo“, stimmt ja, daran hatte Arnold gar nicht mehr gedacht, so viele Gedanken waren ihm durch den Kopf gegangen, „ja, danke, dass Du Dich meldest. Ich würde Dich gerne etwas fragen“.
„Schieß los“, sagte Ashton launig, „was gibt´s denn?“.
„Ich würde gerne etwas über Mistress Jenna wissen“, sagte Arnold unsicher, „aber ich weiß nicht recht, wie ich anfangen soll“.
„Komm schon“, sagte Ashton, „was gibt es denn, was Du nicht weißt?“.
„Naja“, sagte Arnold, „es sind einige Dinge passiert, die ich mir nicht erklären kann, und sie hängen offensichtlich mit Jennas Vergangenheit zusammen“.
„Mit Jennas Vergangenheit?“, staunte Ashton, „was meinst Du denn damit? Ihre Kindheit?“.
„Ich weiß auch nicht“, sagte Arnold, „wie lange kennst Du sie eigentlich schon?“
„Nicht viel länger als Du“, meinte Ashton. „ich habe sie auch erst in der Villa kennengelernt. Jedenfalls so richtig, als Miss Divine. Aber flüchtig kannte ich sie natürlich schon vorher, von ihren Eltern“.
„Du kanntest Lucy schon länger?“ fragte Arnold überrascht.
„Doch nicht Lucy“, wunderte sich Ashton, „Lucy ist…hm, weißt Du das denn nicht? Wie soll ich das erklären? Lucy ist zwar ihre Mutter, aber eigentlich ist sie die Schwester ihrer Mutter, und ihre Mutter war die Schwester ihrer Mutter…“. Was redest Du hier für einen Unsinn, dachte Ashton, es war aber auch zu kompliziert.
„Äh…“. Arnold runzelte die Stirn. War Ashton etwa betrunken?
„Also noch mal von vorn“, sagte Ashton und sammelte erst mal seine Gedanken, „Du kennst also Jennas Familie nicht?“.
„Darüber hat sie nie mit mir geredet“, sagte Arnold verwirrt, „ich weiß nur, dass Lucy ihre Mutter ist, und dass ihr Vater tot ist“.
„Das ist richtig“, bestätigte Ashton, „Lucy ist ihre leibliche Mutter, aber sie ist nicht die Witwe ihres Vaters. Der war mit Helen verheiratet, Lucys Schwester, und die ist bei dem Unfall damals ebenfalls ums Leben gekommen“.
Unfall? Davon hatte Arnold noch nie etwas gehört. „Was denn für ein Unfall?“, fragte er völlig ahnungslos.
„Jetzt sag nur nicht, Du weißt nichts von dem Unfall“, staunte Ashton, „das ging doch damals durch alle Nachrichten“.
„Ich habe keine Ahnung“, sagte Arnold, „ich habe mich nie für Nachrichten interessiert. Was ist denn passiert? Und wer ist denn nun Jennas Mutter?“.
„Sagte ich doch schon“, meinte Ashton, genervt von dem komplizierten Thema, „Lucy ist Jennas leibliche Mutter, aber ihre Eltern waren Jack Carson und Lucys Schwester Helen, bei denen Jenna aufgewachsen ist. Und die beiden sind damals bei dem Unfall getötet worden“. Puh, das war jetzt gar nicht so einfach gewesen, aber Ashton fand, er hatte es einigermaßen fehlerfrei hinbekommen.
„Ach so“, sagte Arnold, „das habe ich jetzt, glaube ich, verstanden. Und was war jetzt mit dem Unfall?“.
„Ach, das war ganz schrecklich“, sagte Ashton, „die beiden waren auf dem Weg in den Urlaub, als dieser wildgewordene Irre sie total stoned und besoffen über den Haufen gefahren hat“.
Arnold horchte auf. Sollte er hier auf eine Spur gestoßen sein?
„Wildgewordener Irrer?“, fragte er.
„Harry Milfort hieß das Schwein“, sagte Ashton verächtlich, „ein ganz mieser Typ. Na, wenigstens ist er ordentlich verknackt worden. Sieben Jahre hat er damals gekriegt. Hm…müsste demnächst wieder rauskommen, oder ist es vielleicht sogar schon“.
„Sieht so aus, als wäre er schon wieder drin“, sagte Arnold und hätte sich am liebsten auf die Zunge gebissen, ob dieser unvorsichtigen Äußerung.
„Wie?“.
„Ach nichts“, beeilte er sich zu sagen, „sag mal, weißt Du zufällig, ob dieser Mr. Milfort irgendetwas mit Joe zu tun hat?“.
„Mit Joe?“. Nun war Ashton verwirrt. „Was sollte der denn mit Joe zu tun haben? Davon weiß ich nichts“.
„Hm“, meinte Arnold, „war nur so ein Gedanke. Vielen Dank erst mal. Du hast mir sehr geholfen“.
„Ist alles in Ordnung?“, wollte Ashton wissen. Er war über den Verlauf dieses Gesprächs einigermaßen beunruhigt.
In Ordnung? Nichts war in Ordnung, wenn Arnolds Vermutung den Tatsachen entsprach. Überhaupt nichts!
„Doch, doch“, sagte er schnell, „alles okay. Ich war einfach nur neugierig, was früher so war. Mistress Jenna spricht ja nicht viel darüber. Danke nochmal. Bis bald“.
„Mach´s gut, Arnold“, sagte Ashton und legte auf. Merkwürdig, dachte er. Dass Arnold das nicht wusste?! Seltsam.

Arnold dachte lange über das Gespräch nach. Dann ging er zu Christine. Er brauchte einen freien Tag.

Harry Milfort saß auf seiner Matratze und starrte durch das Gitter. Mein Gott, war das öde hier. Das Miststück ließ ihn ganz schön lange alleine. Nicht, dass er besonders erpicht darauf war, von ihr beschenkt zu werden, aber etwas regelmäßigere Mahlzeiten wären doch wohl angebracht. Da hatte er es im Staatsgefängnis aber besser gehabt.
Ein wenig Abwechslung hätte auch nicht schaden können, aber da war er sich nicht sicher, ob das auch seinen Vorstellungen entsprechen würde. Bis jetzt war ja noch nicht viel passiert, bis auf die Tatsache, dass Harry hier eingesperrt war und dieses Scheißding an seinem Lümmel  hatte. Das war ein echtes Problem. Das machte ihn total verrückt. Das beschissene Gefühl, sich dringend befriedigen zu müssen, es aber nicht zu können, war mehr als frustrierend. Wie lange sollte er denn damit rumlaufen? Das war doch wohl hoffentlich nur vorübergehend, oder?
Wenigstens funktionierte es mit dem Pinkeln einwandfrei, und auch einen anständigen Kötel  hatte er schon abgeseilt, aber ein Vergnügen war das nicht gerade gewesen, dabei  auf so einem verdammten Eimer sitzen zu müssen. Ekelhaft so was. Da hätte Harry sich ja sogar noch eher auf das elende Klo in dem versifften Hotelzimmer gesetzt, in das ihn sein erster freier Tag verschlagen hatte.
Und noch etwas missfiel ihm mächtig. Der Gestank! Selbst durch den Deckel des Eimers konnte Harry seine eigene Scheiße riechen. Und nicht nur das. Er selbst fing auch schon an, zu muffeln.
Es gab zwar einen Seifenspender an dem Waschbecken, den Harry auch artig genutzt hatte, doch waren es seine Klamotten, die allmählich seinen Riechkolben reizten, und etwas zum Wechseln hatte er nicht dabei. Hätte er am Samstag gewusst, wo er heute sein würde, hätte er natürlich einen Koffer gepackt, haha.
Immerhin. Einen Rest Galgenhumor hatte er sich noch bewahrt. Auch wenn der mit ziemlichem Frust garniert war. Wenn das hier so weiterging, würde Harry womöglich in seinem eigenen Dreck ersticken. Keine besonders rosige Aussicht.
Harry stand auf und ging zum Waschbecken. Er musste erst mal einen Schluck Wasser trinken, bevor er hier noch verdurstete. Aaahh…köstlich. Wie geil Wasser doch schmecken konnte, wenn man durstig war. Einfach himmlisch.
Und als wolle er sich beim Schöpfer persönlich bedanken, sah Harry zum Himmel, oder besser gesagt, zur Decke.
Und was er dort oben in einer Ecke entdeckte, war alles andere als der liebe Herrgott.
Es war eine dicke, fette, schwarze Spinne!
Harry bekam eine Gänsehaut.
Vergessen war seine Geilheit, vergessen der Hunger, vergessen der Gestank, der Eimer, die Klamotten, der KG.
Harry griff sich die Wolldecke und sprintete in die gegenüberliegende Seite der Zelle und drückte sich in die Ecke ans Gitter.
Steif und starr saß er da, eingewickelt in die Wolldecke, und starrte unentwegt auf seinen Feind.

Um 18.00 Uhr kam Jenna nachhause. Ihr Rücken schmerzte immer noch, aber es war schon wesentlich besser geworden. Miras Salben waren wirklich unbezahlbar, und offene Wunden hatte es, trotz der Tortur, ohnehin nicht gegeben.
Sie holte einen sauberen Eimer aus der Waschküche und ging hinunter in den Keller. Dort nahm sie ein paar Sachen aus der Truhe, setzte die Maske auf und betätigte den Schalter unter der Armlehne des Throns.

Harry sah sie nicht kommen. Wie paralysiert starrte er auf das achtbeinige Monster in der hinteren Ecke der Zellendecke.
„Was ist los mit Dir?“, fragte Mistress Divine ihren Gefangenen, und erst jetzt bemerkte Harry, dass sie da war. Ohne etwas sagen zu können, zeigte er mit dem Finger auf das Krabbeltier.
„Eine Spinne“, sagte sie achselzuckend, „na und?“.
„Weg“, flehte Harry mit zitternder Stimme, „nehmen Sie sie weg…bitte“.
„Was soll denn das?“, fragte die Herrin verwundert, „das ist doch nur eine Spinne…Moment mal… Du hast doch nicht etwa Angst davor, oder? Haha! Ist ja nicht zu fassen. Harry Milfort fürchtet sich vor Spinnen. Und anscheinend nicht zu knapp. Das ist ja interessant. Na so was“.
„Bitte… nehmen Sie sie weg“, krächzte Harry, „bitte…ich…ich…werde verrückt, solange die da ist“.
„Schlaumeier“, sagte Mistress Divine belustigt, „und wie soll ich das machen? Fliegen?“.
„Ganz egal“, sagte Harry panisch, „irgendwie. Nur weg damit“.
„Na schön“, sagte die Herrin, „ich komme gleich wieder“.
„Halt“, schrie Harry ihr hinterher, „wo wollen Sie hin?“.
„Wie ich schon sagte“, spottete Mistress Divine, „ich kann vieles, aber nicht fliegen oder an glatten Wänden hoch krabbeln. Also gedulde Dich gefälligst“. Damit ließ sie den zitternden Harry allein und ging nach oben.
Nach endlosen Minuten, in denen Harry die Augen nicht von dem ekligen Biest ließ, kam sie mit einem Küchenstuhl zurück.
„Steck die Hände durch das Gitter“, sagte Mistress Divine, „Du glaubst doch nicht etwa, ich würde Dir eine Chance geben, von hier abzuhauen?“.
Harry brauchte einen Moment, bis er verstanden hatte, dann tat er wie befohlen.
Blitzschnell legte die Herrin ihm Handschellen an, und Harry saß rücklings an dem Gitter fest.
„Ich sollte Dich hier noch etwas sitzen lassen“, drohte sie, „bis das Tierchen herunterkommt. Es möchte bestimmt genauer sehen, wer da mit ihm in der Zelle sitzt“.
„Nein“, schrie Harry, „das können Sie nicht machen, das…“.
„Schon gut, schon gut, Du Angsthase“, lachte sie, „ich komme ja schon“. Laut lachend betätigte die Herrin den Schalter und entriegelte die Tür. Sie stellte den Stuhl in die Ecke neben dem Waschbecken, nahm ein Stück von der Rolle mit dem Toilettenpapier und stieg hinauf.
Just in dem Moment, als Mistress Divine das Tierchen greifen wollte, ließ es sich fallen und rannte auf die andere Seite der Zelle. Geradewegs auf den schreienden Harry zu.
„Nein“, brüllte der, „hau ab…Scheiße…Hilfe, treten Sie das Biest tot“.
Ganz langsam stieg Jenna wieder vom Stuhl. Harry ruderte wild mit den Beinen.  Die Spinne stand direkt vor ihm und rührte sich nicht.
„Treten Sie sie tot“, flehte Harry, „treten Sie sie tot“.
Mit einem Satz war die Herrin bei ihm. Mit flinkem Griff packte sie das Krabbeltier mit dem Klopapier.
„Gottseidank“, sagte Harry erleichtert und atmete erst mal tief durch. Die Herrin hockte sich vor ihn.
„Wie kann man nur so viel Angst vor einem so harmlosen kleinen Tierchen haben?“, sagte sie kopfschüttelnd, „sieh doch mal, wie winzig das ist…oh…jetzt ist sie runtergefallen“.
„AAAAhhhhh…“.
„Ja, wo ist sie denn?“, fragte Jenna schmunzelnd, „ist sie Dir in den Schoß gefallen?“.
„IIIIIeeeeehhhh…“. Harry drohte, durchzudrehen.
„Ah, da ist sie ja“, sagte Mistress Divine gedehnt, „direkt auf Deinem Höschen“. Sie fasste ihm in den Schritt und kniff zu.
Harry schrie sich die Seele aus dem Leib, und diesmal nicht nur vor Angst. Ihr Griff war bestens gezielt gewesen und nicht gerade zärtlich. Er rang nach Luft.
„Oh, Verzeihung“, sagte Mistress Divine, „habe ich Dir wehgetan?“.
„Uff“, kriegte Harry gerade noch heraus, da drückte sie erneut zu. Vor Harrys Augen tanzten die Sterne.
„Vorbei“, sagte die Herrin, „neuer Versuch“. Harry krümmte sich vor Schmerzen, als sie zum dritten Mal zudrückte. Er war der Ohnmacht nahe. Die Berührung seiner Genitalien hatte er sich anders vorgestellt.
„Hab sie“, triumphierte die Göttin, „so ein störrisches Tierchen“.
„Uuhh…“. Harry war fix und fertig. Der Schmerz in seinem Unterleib raste durch seinen ganzen Oberkörper und raubte ihm die Luft zum Atmen. Keuchend und hustend zerrte er an den Handschellen. Seelenruhig zog ihm die Göttin die Hose herunter.
„Stell Dich nicht so an“, sagte sie, „Du weißt gar nicht, was Schmerzen sind. Noch nicht. So, runter mit der Hose. Du brauchst dringend neue Klamotten“.
„Was…was machen Sie da?“, fragte er zwischen zwei Erstickungsanfällen.
„Dich freilegen“, sagte sie, ging zum Waschbecken und holte den Waschlappen. Seine Hose warf sie hinaus auf den Gang.
„Ein bisschen Spaß sollst Du ja auch haben“, sagte Mistress Divine, nachdem sie sich wieder vor ihn hingehockt hatte, „schließlich hatte ich gestern auch welchen“. Mit diesen Worten wusch sie Harry die malträtierten Eier, stets auf anständigen Druck bedacht.
Harrys kleiner Freund klopfte trotz der wahnsinnigen Schmerzen heftig gegen den harten Käfig. Das machte die Sache nicht besser. Er saß in einem sich rasend drehenden Karussell der Empfindungen. Es war alles dabei: Schmerz, Erregung, Scham, Angst, Frust und Verzweiflung.
Endlich ließ sie von ihm ab.
„Ich habe Dir einen frischen Eimer hingestellt“, sagte sie, während sie ihm Schuhe und Strümpfe auszog, „Hygiene ist wichtig, wenn man auf so engem Raum lebt. Ich möchte nicht, dass Du mir hier noch krank wirst“.
Du dreckiges Miststück, dachte Harry, warte nur, wenn ich auch nur die kleinste Chance kriege, dann bring ich Dich um. Im Moment hatte er aber keine. Und er befürchtete stark, dass er auch keine bekommen würde. Aber wenn doch…
„Du hast sicher Hunger“, sagte Mistress Divine und säuberte den Waschlappen unter dem Wasserhahn, „ich werde Dir gleich etwas bringen. Dann kommst Du schnell wieder zu Kräften“.  Sie verließ die Zelle und ließ die Tür wieder einrasten. Dann öffnete sie die Handschellen.
„Zieh inzwischen Dein Shirt aus“, befahl sie, „sonst bleibt die Küche heute kalt“.
Schwer atmend rappelte sich Harry auf, doch es gelang ihm nicht, auf die Beine zu kommen. Er fiel vornüber und blieb gekrümmt auf allen Vieren hocken. Der dumpfe Schmerz raubte ihm die Sinne.

Soso, dachte Jenna und sah auf die tote Spinne auf dem Klopapier, während sie nach oben ging, vor Dir hat er also Angst. Panische Angst! Gut zu wissen.

Als sie in der Küche ankam, klingelte ihr Handy.
„Jenna“, sagte Lucy, „wo steckst Du denn schon wieder? Ich habe gestern schon versucht, Dich zu erreichen“.
„Hallo, Mutter“, sagte Jenna und schob das Essen für ihren Gefangenen in die Mikrowelle, „ich war bei Mira. Mein Handy lass ich da immer im Wagen. Was gibt´s denn?“.
„Na, Du hast Nerven“, schimpfte Lucy, „ziehst hier ein Ding ab, das Seinesgleichen sucht und fragst, was es gibt, als wenn nichts gewesen wäre“.
„Wieso?“, fragte Jenna, „was ist denn gewesen?“.
„Hör auf mit den Spielchen“, sagte ihre Mutter wütend, „was habt Ihr mit Harry Milfort gemacht?“.
„Er ist weg“, sagte Jenna, „das ist doch die Hauptsache. Er wird Joe nicht mehr belästigen“.
„Mach keinen Scheiß“, ereiferte sich Lucy. „Du sagst mir sofort, was Ihr mit dem Kerl angestellt habt. Ihr habt ihn doch nicht etwa…“.
„Nun mach aber mal einen Punkt“, unterbrach Jenna sie, „was denkst Du denn von mir? Glaubst Du ernsthaft, wir hätten ihn umgebracht?“.
„Was weiß ich“, sagte Lucy, schon etwas ruhiger, „eigentlich nicht. Aber mir wäre wohler, wenn ich wüsste, dass ihm nichts…äh…Einschneidendes passiert ist. Immerhin ist Dein Mr. Dooley ja nicht gerade eine Seele von Mensch“.
„So schlimm ist er gar nicht“, sagte Jenna, „und was Harry Milfort angeht, dem geht’s prächtig. Er erfreut sich bester Gesundheit. Er ist eben nur nicht mehr da. Dafür hat Blake Dooley gesorgt“.
„Ach ja?“, gab sich Lucy nicht damit zufrieden, „und wie hat er dafür gesorgt?“.
„Komm wieder runter, Mutter“, sagte Jenna, „er hat ihn an einen Ort gebracht, an dem er uns nicht mehr schaden kann und ihm dringend geraten, dort zu bleiben und sich hier nicht mehr sehen zu lassen. Das ist alles. Ich denke, Mr. Milfort hat das kapiert und wird nicht wieder in Newport und Umgebung auftauchen“.
„Hm“, meinte Lucy, „ja, das kann ich mir bei Mr. Dooley sehr gut vorstellen. Ich würde mich auch nicht mehr sehen lassen, wenn er das von mir verlangen würde. Ganz ohne Schmerzen wird das wohl nicht abgegangen sein“.
„Ganz sicher nicht“, bestätigte Jenna die Meinung ihrer Mutter, „es hat sicher etwas Überzeugungsarbeit gegeben. Auf jeden Fall sind wir den Mistkerl los, und Joe kann wieder ruhig schlafen, und das ist das Wichtigste“.
„Na gut“, schien Lucy beruhigt zu sein, „dann werde ich ihm das mal sagen. Wie geht es denn Mira? Gefällt ihr das Leben als Pensionärin?“.
„Keine Ahnung“, sagte Jenna, „gestern war sie jedenfalls sehr aktiv und alles andere als im Ruhestand. Ich spüre es immer noch“.
„Oh, oh“, sagte Lucy, „da warst Du wohl ein ganz böses Mädchen“.
„Da könntest Du Recht haben“, sagte Jenna, „aber Mira hat mich wieder auf den rechten Weg gebracht“.
„Du Ärmste“, sagte Lucy mitfühlend, „da wirst Du sicher noch ein paar Tage gut von haben“.
„Da kannst Du Dich drauf verlassen“, bestätigte ihre Tochter, „aber jetzt muss ich Schluss machen. Ich muss mich heute Abend noch um Anna kümmern“.
„Tu das“, pflichtete Lucy ihr bei, „das hat sie sich verdient. Bis bald“.
„Bis bald, Mutter“, sagte Jenna und holte das Essen aus der Mikrowelle.

Harry hatte sich ein wenig erholt, auch wenn die Schmerzen noch immer da waren. Das Miststück hatte es ihm ordentlich besorgt. Leider nicht ganz so, wie er es sich gewünscht hätte. Mein Gott, hatte das wehgetan. Sein Respekt vor der Lady war anständig gewachsen. Folgsam hatte er sein dreckiges Shirt ausgezogen. Er war sicher, dass sie ihn würde hungern lassen, wenn er ihrem Wunsch nicht nachkam, und das hätte noch gefehlt nach der Tortur.
Nun stand Harry also splitternackt da, und es war nicht gerade warm in seiner Bude. Na, das Drecksweib würde ihm sicher was zum Anziehen mitbringen, wenn sie wiederkam. Immerhin hatte er jetzt einen Stuhl. Harry hoffte inständig, dass sie ihn nicht wieder mitnehmen würde.
Und da hatte er Glück. Den Stuhl durfte er behalten, Klamotten hatte sie allerdings nicht dabei, als sie wieder vor seiner Zelle stand.
„Gib her“, sagte sie, und Harry reichte ihr das Shirt durch die Gitterstäbe, „sehr gut. Wie ich sehe, lernst Du langsam, wie das hier läuft. Hier ist Dein Essen. Leider musst Du heute Nacht nackt bleiben. Ich habe nichts in Deiner Größe da. Ich werde morgen etwas Passendes für Dich besorgen. Bis dahin musst Du mit der Wolldecke Vorlieb nehmen, klar?“.
„Klar, Mistress Divine“, sagte Harry und bückte sich nach dem dampfenden Essen, das sie durch die Klappe geschoben hatte, „danke, Mistress Divine“.
„Gutes Mädchen“, sagte sie, „und wasch Dich anständig. Ich will nicht, dass Du schmutzig bist, wenn ich Dir neue Kleider bringe. Wenn ich Dich so ansehe, kannst Du auch eine anständige Rasur vertragen, und damit meine ich nicht nur den Bart. Das werden wir morgen auch gleich in Angriff nehmen“.
„Wie Sie meinen, Mistress Divine“, sagte Harry und fasste sich an die munter sprießenden Bartstoppeln.
„So, und jetzt iss etwas“, sagte sie und wandte sich zum Gehen, „und sei ein braves Mädel heute Nacht“.
Damit war es genug für heute, und Mistress Divine schloss sorgsam alle Türen hinter sich, als sie Harry wieder allein ließ.
Gutes Mädchen, braves Mädel. Pah, die Alte war doch nicht mehr ganz schussecht, dachte Harry.
Denken war bei ihm eben manchmal Glückssache.

Na also, dachte Jenna, der Bursche war versorgt. Jetzt war es aber höchste Zeit, sich um ihre vernachlässigte Sklavin zu kümmern.
Sie ging nach oben in ihr Ankleidezimmer und wählte mit Bedacht ihre Abendgarderobe.
Heute Abend wollte sie besonders schön sein für ihre süße Anna.

Der Wagen der Herrin hatte schon auf dem Parkplatz gestanden, als Arnold nachhause gekommen war. Normalerweise kam sie nach ihm, und Arnold hatte sich gefragt, ob sie überhaupt im Büro gewesen war.
Aus reiner Intuition war er nicht direkt nach oben gegangen. Stattdessen hatte er sich vorsichtig in den Keller geschlichen. Und tatsächlich, hinter dem Vorhang war der Thron vorgeschoben und der Eingang zum Verlies freigelegt. Arnolds erster Gedanke war gewesen, hinab zu schleichen und Mäuschen zu spielen, aber das war ihm dann doch zu riskant gewesen, und so war er traurigen Herzens hinaufgegangen, wie er es jeden Tag tat.
In der sicheren Annahme, die Herrin heute wieder nicht zu sehen, hatte er die Transformation vorgenommen und sich gleich für die Nacht zurechtgemacht.
Nun lag Anna auf ihrem Bett, starrte an die Decke und hing düsteren Gedanken nach, als plötzlich die Tür aufschwang, und die Herrin in den Raum trat.
Annas Herz tat einen Sprung beim Anblick des geliebten Wesens. Sie war doch gekommen, und sie war so wunderschön wie immer, wenn sie ihre Sklavin holte. Auch Mistress Jenna hatte sich bereits ihrer Alltagskleidung entledigt und trug ein traumhaftes, bodenlanges Nachtgewand aus feinstem, weißen Seidenchiffon, unter dem sich ihre herrlichen Brüste mit den steifen Knospen verführerisch abzeichneten. Voll freudiger Hoffnung setzte sich Anna auf.
„Was ist denn mit Dir los?“, fragte Mistress Jenna, „wolltest Du schon schlafen gehen? Dafür ist es doch noch viel zu früh“. Sie nahm Annas Hand und zog die Sklavin zu sich heran.
„Oh, Mistress Jenna“, begann Anna, doch die Herrin legte ihr einen Finger auf die Lippen. „Pst“, sagte sie und nahm ihren Liebling fest in die Arme.
„Ich habe Dich vernachlässigt“, sagte sie, „das war nicht nett von mir, und ich möchte, dass wir alles nachholen, was wir die letzten Tage versäumt haben“.
Glücklich schmiegte sich Anna an die Göttin und genoss die liebevolle Umarmung.
„Au“, sagte diese plötzlich, „Vorsicht, nicht so fest. Du tust mir weh“.
Augenblicklich ließ Anna locker.
„Verzeihung, Herrin“, sagte sie erschrocken, „das wollte ich nicht“.
„Haha“, lachte Mistress Jenna, „ich weiß. Du kannst auch nichts dafür. Aber Du kannst etwas dafür tun. Komm mit in mein Schlafzimmer. Ich brauche Deine heilenden Hände“.
Anna hatte keine Ahnung, was die Göttin meinte. Es war ihr auch egal. Sie war nur froh, dass sie diesen Abend wieder gemeinsam verbringen würden und ließ sich erwartungsvoll in die heiligen Gemächer führen.
„Nimm die Salbe, die auf dem Nachtschrank liegt“, sagte die Herrin und legte sich bäuchlings auf das Bett.
„Salbe?“, fragte Anna und ging um das Bett herum zum Nachtschrank, wo sie eine unscheinbare Dose vorfand, „diese hier?“.
„Genau die“, sagte Mistress Jenna, „komm her und schieb mein Nachthemd hoch, aber vorsichtig“.
Anna hockte sich auf das Bett und griff den Saum des zarten Gewandes. Vorsichtig rollte sie es hoch. Die Göttin war nackt darunter und erbebte leicht unter der Berührung ihrer Sklavin.
„Oh, mein Gott, Mistress Jenna“, stieß Anna hervor, als sie Po und Rücken zu Gesicht bekam, „was ist das? Wie ist das denn passiert?“.
 „Eine kleine Aufmerksamkeit von Mistress Mira“, sagte die Herrin, „sollte mich daran erinnern, mich mehr um meine Sklavin zu kümmern“.
Da war sie also über Nacht gewesen. In der Villa. Deshalb war das Bett unberührt gewesen. Natürlich sagte Anna nicht, dass sie das heute Morgen entdeckt hatte. So vorsichtig wie möglich tupfte sie die Salbe auf den Rücken mit den immer noch deutlich sichtbaren Striemen und verteilte sie mit zarten Händen.
„Mmmh“, machte die Göttin, „Du machst das ganz wunderbar. Ich liebe Dich“.
Angestachelt von den Worten ihrer geliebten Herrin gab Anna ihr Bestes, und sie hörte auch nicht auf, als die Salbe längst in die Haut eingezogen war. Ganz zärtlich streichelte sie den Rücken und den Po und achtete penibel darauf, ihrer Herrin Freude zu bereiten.
Die wand sich genussvoll unter den Liebkosungen. Mit geschlossenen Augen gab sie sich den zärtlichen Streicheleinheiten hin, umklammerte mit der rechten Faust den Schlüssel und wartete auf den richtigen Moment, der nicht lange auf sich warten ließ.
„Nimm ihn, Anna“, flüsterte die Herrin, als es soweit war, und Anna ließ sich nicht zweimal bitten. Geschwind öffnete sie den Keuschheitsgürtel, den sie nun schon so lange wie selbstverständlich trug, während die Göttin die Beine anzog, um der Sklavin das Himmelreich darzubieten.
„Schick mich zu den Engeln, mein Liebling“, keuchte sie, „lass mich ihren Gesang hören“.
Und der kleine Arnold, endlich dem dunklen Gefängnis entronnen, erhob seine Stimme und begann das Lied der Erlösung. Aus Annas Kehle ertönte es, und bald darauf hob sich der Vorhang des Odeons, und die Liebenden stimmten ein in den betörenden Chor der Sirenen.
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